|
|
|
50 Mal Palette:
Jede Menge Einblicke.
Kaum
zu glauben: Mit dieser Ausgabe erscheint die Palette nun schon
zum 50. Mal! Damit steht sie für 25 Jahre Druck- und Papierentwicklung – und
zugleich für eine faszinierende und hochdynamische Branche.
Seit dem erstmaligen Erscheinen der Palette 1978 geht es dem
Igepa Magazin darum, zu informieren – den
Profi genauso wie den interessierten Laien, zugleich verständlich
und unterhaltsam. Anlässlich der 50. Palette hier nun einmal
ein kleiner Einblick in die Redaktionsarbeit.
Zwei Ausgaben pro Jahr, Umfang pro
Ausgabe 24 Seiten, Auflage ca. 20.000
Exemplare – das sind die technischen Eckdaten
des Igepa Magazins Palette. Wie viel
Arbeit damit verbunden ist, weiß allein
der Profi. Nicht ganz zufällig scheitern viele
vergleichbare Papiergroßhandels-Magazine
bereits nach den ersten Ausgaben. Die Palette spricht gleichermaßen
Igepa Kunden, Verlage, Großabnehmer in der
Industrie, Werbeagenturen sowie Berater
und Praktiker bei Druckereien an. Auch
Verbände, Fachschulen und Auszubildende
schätzen "ihre Palette". Dass sich die Igepa
bei diesem Leserkreis mit ihrem Magazin
auch drucktechnisch auf hohem Niveau
bewegt und dabei ausschließlich eigene
Markenpapiere verwendet (u.a. vorgestellt
in Form von Beilagen oder Beiheftern) versteht
sich fast von selbst. Auf Anzeigen im
Magazin verzichtet die Igepa übrigens bewusst,
um die Unabhängigkeit ihrer Berichterstattung
zu wahren.
Apropos Berichterstattung: Welche Themen
kommen denn nun ins Heft – und welche
nicht? Über diese zentrale Frage befand in
den Anfängen ein Werbeausschuss mit neun
Personen, heute ein Redaktionskreis aus
drei Igepa Mitarbeitern. Auf den Tisch kommen
Themen von allgemeinem Interesse rund um Papier, Druckvorstufe, Druck
und Weiterverarbeitung. Hinzu treten Themen zu Sortiment, Vertrieb
und Marketing der Igepa – national und international – sowie
Beiträge zu traditionellen Fertigungstechniken bzw. Druck-Museen.
Abgerundet wird das Spektrum durch einen Reisetipp. Der führt
den Leser jeweils in eine interessante Region Deutschlands.
Nach
der ersten Themensichtung folgen unter Mitwirkung einer Agentur die
Auswahl und alle anderen redaktionellen Schritte: Seitenaufriss,
Entscheidung hinsichtlich des Leitartikels, Recherche, Kontaktaufnahme
zu Fremdautoren, Textbriefing bzw. Textentwicklung in Abstimmung
mit den Autoren und der Agentur, Beschaffen von Bildmaterial – all
das sind übliche, aber eben auch zeitaufwendige Schritte auf
dem Weg zum fertigen Produkt.
Und wieder tagt der Redaktionskreis: Layouts und Texte werden vorgestellt,
diskutiert und wo sinnvoll korrigiert. Der Profi weiß, dass
auch in dieser späten Phase noch so manches Thema „auf
der Strecke“ bleibt. Wenn der Zeitplan dann schon spürbar
drückt, macht sich bei dem einen oder anderen Beteiligten schon
mal ein wenig Nervosität breit.
Steht das Heft, folgen die weiteren
redaktions- und drucktechnischen Schritte – selbstverständlich
immer auf professionellem Niveau: Satz-Herstellung, Korrekturen,
Lektorat, Festlegen von Litho-Betrieb, Druckort, Druckerei und Litho-Herstellung,
Proof-Abstimmung, gegebenenfalls Andruck, Druck und schließlich
Verarbeitung.
Halt, stopp: Wurde da nicht etwas vergessen? Richtig:
die Entscheidung für das zu verwendende Papier. Klar, dass sich
die Experten von der Igepa diesem Thema mit besonderer Leidenschaft
widmen. Für diesen wie auch für jeden anderen Schritt gilt:
Was zählt, ist die Qualität des Endprodukts. Kein Wunder,
dass gelegentlich Lithos verändert, Artikel noch an der Druckmaschine
korrigiert oder gar ausgetauscht und Druckplatten neu eingespannt
werden müssen. Irgendwann aber ist es soweit: Eine neue Palette
verlässt die Druckerei. Es folgt der Versand an die einzelnen
Igepa Häuser und die anschließende kostenlose Verteilung.
Wie gesagt, nun schon zum 50. Mal.
Sind Sie mit der Palette zufrieden?
Wenn Sie Anregungen für zukünftige Ausgaben haben, freut
sich das Redaktionsteam auf Ihre Tipps! Schließlich ist für
die Palette genau wie für die ganze Branche nur eines wirklich
sicher: der permanente Wandel.
|
|